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Abschlussbereicht GLASPLASTIK UND GARTEN 2016

Meldung vom Mittwoch, 07. Dezember 2016, 14:39 Uhr
Logo Glasplastik und Garten (Foto: Wirsinds - Stadt Munster)
Vom 27. August bis zum 18.September fand die 10. Internationale Ausstellung GLASPLASTIK UND GARTEN statt.
Die Schirmherrschaft über die Ausstellung 2016 hat Frau Prof. Dr. Johanna Wanka,
Bundesministerin für Forschung und Bildung, übernommen.
Zur Teilnahme an dieser Ausstellung wurde international aufgerufen. Jeder teilnehmende Künstler oder Künstlerin konnte zwei große Plastiken für den Außenbereich sowie zwei kleine Plastiken für die Galerien anmelden. Zum Wettbewerb um den Kunstpreis waren ausschließlich die großen Plastiken im Außenbereich zugelassen.
Ausstellungsbereich für die großen Plastiken waren das Gelände des Ollershofs, der Garten der Glasgalerie und der Park zwischen Stadtbücherei und der St. Urbani-Kirche. Für die kleinen Plastiken standen der Saal der Stadtbücherei und die St. Urbani-Kirche zur Verfügung.

Teilnehmer, Exponate
65 internationale Künstlerinnen und Künstler haben 100 Großplastiken in den Außenbereichen und 77 Kleinplastiken in der Galerieräumen ausgestellt.

Künstlerische Leitung
Die künstlerische Leitung wurde Milan Vobruba übertragen, der leider am 01.08.2016 verstarb.
Die Gestaltung der Ausstellung wurde in seinem Sinne vorgenommen.

Jury
Mitglieder der Jury waren:
Christina Fleckenstein, Bürgermeisterin der Stadt Munster
Dr. Milan Hlaves, Kurator des Museums für Kunstgewerbe Prag,
Stefan Hammenbeck, Kurator des Östergötland Museums Linköping,
Hans Wudy, Direktor der Glasfachschule Zwiesel,
Prof. Dr. Carl Peter Buschkühle, Direktor des Instituts für Kunstpädagogik der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Kunstpreis
Großes Lob und Anerkennung für die Qualität der eingereichten Arbeiten und für die unvergleichliche Atmosphäre der Ausstellung gab es von der Jury, die am Eröffnungstag den mit 6.000 € dotierten Kunstpreis vergab und ihn wie folgt aufteilte:
1. Preis (3.000 €): Simone Fezer für „Fragile Worlds“,
2. Preis (2.000 €): Yoshiko Okada für „Float down stream – Ode to Ophelia“,
3. Preis (1.000 €): Jürgen Ferdinand Schulz für „Fördernd ist es, das große Wasser zu durchqueren. It furthers one to cross the great water“.

Publikumspreis
Den Publikumspreis erhielt Frau Helga Marschke-Schaupeter für ihr Kunstwerk „Windmühlenbaum“.

Begleitausstellungen
Die Ausstellung wurde am Mühlenteich ergänzt durch die Sonderausstellung „von Holz zu Glas“ des Bildhauers Wladimir Rudolf sowie durch den „galaktischen Garten“, der von Schülerinnen und Schülern der Heidekreis Musikschule unter der Leitung von Natalia Rudolf und Magdalena Kula im Garten der Musikschule geschaffen wurde.

Begleitprogramm
Die Ausstellung wurde ergänzt durch ein vielfältiges kulturelles Angebot wie die 10. Norddeutschen Bonsaitage, Konzert mit „The Acoustic Staff Room“, Wohnzimmerkonzert mit “Egisson”, Glasharfenkonzert mit Josephine, Musik und Tanz mit “electric mistress deluxe”, Jazzkonzert mit den “Dixie Stompers, einer „Ringelnatz-Lesung“ und „galactic flowers”, einer Performance außerirdischer Blüten auf dem Mühlenteich zum Abschluss der Ausstellung.
Der „Tag des offenen Denkmals“ wurde durch einen „Mahl- und Backtag“ auf Ollershof inmitten der Ausstellung begangen.
Der Kultur- und Heimatverein hat zum Fotowettbewerb aufgerufen.

Glaswerkstatt und Glasgalerie
Während des gesamten Ausstellungszeitraumes hat der Glaskünstler Tadashi Torii mit Unterstützung durch Franka Tasch die Glaswerkstatt täglich geöffnet und vor Publikum Kunstwerke am Ofen hergestellt.
Die Glasgalerie war zentraler Informationspunkt der Ausstellung. Hier wurden Künstlerinnen und Künstler, Gäste sowie Besucherinnen und Besucher der Ausstellung vom ehrenamtlich tätigen „Galerieteam“ empfangen und informiert.

Besucherzahl
Insgesamt haben geschätzt etwa 20.000 Besucherinnen und Besucher die Ausstellung und Begleit-veranstaltungen besucht.

Medien, Werbung
Für den medialen Auftritt der Ausstellung wurde eine Werbeagentur die für die Weiterentwicklung des Logos und einheitliche Werbeauftritte sowie die Gestaltung sämtlicher Werbematerialien, der Anzeigenschaltung und des Internetauftritts beauftragt.
Die regionale Presse hat die Ausstellung ausführlich und umfassend gewürdigt. Durch Auftritte in der regionalen und überregionalen Presse konnten die Besucherzahlen erreicht werden.

100 Flaggen sowie ein einheitlich gestaltetes Leitsystem haben auf die Ausstellung hingeführt.

Printmedien
Farbige Anzeigen wurden in Tages- und Wochenzeitungen sowie in Fachzeitschriften geschaltet,
Presseinformationen mit Bildmaterial an regionale und überregionale Zeitungen versandt (und zum großen Teil auch veröffentlicht).

Die zielgerichtete Verteilung von Flyern und Plakaten in Hotellerie und Gastronomie des Heidekreises und aller angrenzenden Landkreise erfolgte persönlich durch ein Team von Ehrenamtlichen.

Homepage
Zur Ausstellung wurde die Homepage erweitert. Sie enthält neben Informationen zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch aktuelle Informationen zu Veranstaltungen sowie zu allen früheren Ausstellungen.

Radio, TV
NDR 1 hat mehrmals berichtet, die Fernsehsender haben trotz intensiver Kontaktaufnahme die Ausstellung nicht berücksichtigt.

Betreuung
Die Betreuung durch den städt. Bauhof, durch die verantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung und der Stadtwerke Munster-Bispingen GmbH war nach Aussage beteiligter Künstlerinnen und Künstler sowie der Mitglieder des Arbeitskreises hervorragend.

Aufsichten
Zur Sicherung der Exponate wurde das Ausstellungsgelände bei Dunkelheit beleuchtet und durch Mitglieder des Vereins Deutscher Schäferhunde e.V. Ortsgruppe Munster begangen.
Tagsüber haben Ehrenamtliche, überwiegend aus Vereinen, die Exponate beaufsichtigt und waren insbesondere für Besucherinnen und Besucher Ansprechpartner und Informationsgeber.

Führungen
Insgesamt wurden in 10 Führungen 185 Interessierte durch die Ausstellung geführt.

Sponsoren
20 Sponsoren darunter auch die EU haben die Vorbereitung und Durchführung der Ausstellung durch finanzielle Mittel gefördert. Ohne dieses Engagement wäre die Ausstellung in der Größe und in dem Umfang nicht durchführbar gewesen. Der Kostenrahmen wurde eingehalten.

Verkauf
Insgesamt 40 Kunstwerke, davon 24 aus den Außenbereichen, konnten verkauft werden.

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